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BLINDSIGHT
Produktionsnotizen

1. Teil: Genesis - 2. Teil: Produktion vor Ort - 3. Teil: Kamera und Material -
4. Teil: Drehen in gro├čer H├Âhenlage - 5. Teil: Hoffnungen der Filmemacher - 6. Teil: Der Titel


5. Teil:
HOFFNUNGEN DER FILMEMACHER

Alle am Projekt Beteiligten setzen gro├če Hoffnung auf die Wirkung von BLINDSIGHT. Lucy Walker: "Ich
hoffe, dass dieser Film f├╝r ein blindes Publikum wichtig und unterhaltsam ist und dass so viele blinde
Menschen wie m├Âglich diesen Film erleben k├Ânnen. Ich bin hocherfreut, dass eine sogenannte
Audiodeskription f├╝r blinde Zuschauer geplant ist, und hoffe, dass dies zus├Ątzliche Kinos ermuntert, das
System mit Infrarot-Technik zu installieren (bei Audiodeskription erhalten blinde Kinog├Ąste zus├Ątzlich zum
Lautsprecherton einen Kopfh├Ârer mit Infrarot-Empf├Ąnger, ├╝ber den sie weitere Audioinformationen zum
Kinobild bekommen, die sich nicht automatisch ├╝ber den Dialog erschlie├čen).

Ich f├╝hle mich sehr privilegiert, dass ich drei Monate durch Tibet reisen konnte und die Chance bekam,
einiges von diesem einzigartigen Ort und seinen Bewohnern wie auch der wunderbaren Kultur
kennenzulernen. Ich m├Âchte dieses intensive Gef├╝hl mit dem Publikum teilen, insbesondere die Besuche
bei den sechs Sch├╝lern zu Hause und in ihren D├Ârfern empfand ich als au├čergew├Âhnliche Erfahrung.
Soweit ich das beurteilen kann, hatten wir Zugang zum ganz normalen Alltag tibetischer Familien in ihren
D├Ârfern und gewannen Einblick in ihre Mentalit├Ąt. Es w├Ąre toll, wenn die Leute aus dem Kino kommen und
die ganze Nacht diskutieren, was ihrer Meinung nach richtig und falsch ist, jegliches F├╝r und Wider,
Gegens├Ątze und Gemeinsamkeiten zwischen Ost und West, Blinden und Sehenden, Tibet und China,
Sabriye und Erik und dar├╝ber, wie es ist, auf die Schnauze zu fallen oder auf den Hintern ..."

Produzentin Sybil Robson-Orr hofft, dass "Sabriye, Erik und die Kinder das Publikum motivieren, ihre
pers├Ânlichen Grenzen zu ├╝berwinden und ihre Tr├Ąume zu verfolgen. Sie sind das beste Beispiel daf├╝r,
dass man alles im Leben erreichen kann, sei es eine k├Ârperliche Herausforderung oder nicht, wenn man
die richtigen Leute um sich schart. Sie wollen nicht, dass man sie als Blinde betrachtet, die etwas
Gro├čartiges geleistet haben, sondern als Botschafter f├╝r jeden, der glaubt, h├Âher hinauszuwollen." Und
Steven Haft, ausf├╝hrender Produzent, f├╝gt hinzu: "Bei einer Reihe von meinen Filmen kam ich immer
wieder auf den Ausgangspunkt zur├╝ck, der von Beginn an das Interesse an der Geschichte markierte.

BLINDSIGHT stellte f├╝r mich die Frage 'Was bedeutet es f├╝r dich, aus dem Abseits herauszukommen und
dich zu engagieren?' Ich glaube, darum geht es Sabriye und Erik, ob nun Sabriye die Schule gr├╝ndete und
Erik so von ihrem Brief ber├╝hrt war, dass er die Kinder treffen und mit ihnen arbeiten wollte. Jeder Zuschauer
kann eine Beziehung zu dem Film herstellen, indem er sein eigenes Leben auf den Pr├╝fstand stellt und fragt:
'Was tue ich, um aus dem Abseits herauszukommen?' Das Gef├╝hl, das Sabriye ihren Sch├╝tzlingen mit dieser
strapazi├Âsen Expedition vermitteln wollte, hie├č: 'Gemeinsam sind wir stark', da spielte es keine Rolle, dass die
Gruppe kurz vor dem Gipfel umkehrte. "Die Tour war eine Stufe von vielen auf dem Weg zu ihrer Selbst├Ąndigkeit,
der Zusammenhalt war wichtig." Die Teilnehmer lernten, dass auch eine Niederlage ein pers├Ânlicher Erfolg sein
kann.

n├Ąchster Teil: Der Titel

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